Heizungs-Techniker

Was wäre eine gute Solar- oder Heizanlage ohne einem kompetenten Techniker? Es besteht eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Heizungstechnikern.

Die korrekte Berufsbezeichnung lautet Staatlich geprüfter Techniker/in für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Sie planen, berechnen und projektieren haustechnische Anlagen aus den Bereichen Heizung, Sanitär, Lüftung und Klima. Weiterhin können sie in der Kundenberatung und im Vertrieb eingesetzt werden.

Um die geschützte Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfter Techniker/in für Heizungs,- Lüftungs- und Klimatechnik" führen zu dürfen, muss man einen entsprechenden Weiterbildungsstudiengang an einer Technikerschule absolviert und das Staatsexamen bestanden haben.
 
Zugangsvoraussetzungen
 
Um an dem Weiterbildungsstudiengang teilnehmen zu können, muss man eine Berufsausbildung als technischer Zeichner mit Fachrichtung Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik mit Erfolg abgeschlossen haben und über zwei Jahre Berufserfahrung verfügen, auf die die Zeit der Berufsausbildung jedoch angerechnet wird. Ebenfalls zugangsberechtigt sind ausgebildete Heizungsbauer, Gas-, Wasserinstallateure oder Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, die über einen Gesellenabschluss und ebenfalls ein Jahr Berufserfahrung (Gesellenjahr) verfügen. Alternativ zum Gesellenabschluss kann auch der Nachweis von mindestens sieben Jahren der Berufstätigkeit als Helfer in einem der genannten Berufe als Zugangsberechtigung ausreichen.
 
Dauer und Förderung
 
Der Studiengang umfasst insgesamt mindestens 2.400 Unterrichtsstunden und kann sowohl in Vollzeit absolviert werden (vier Semester) wie auch in Teilzeit (sieben bis acht Semester) oder als Fernlehrgang[1] mit flexibler Zeiteinteilung. Die meisten Technikerschulen sind Berufskollegs oder berufliche Fachschulen, jedoch gibt es auch private Organisationen, die diesen Weiterbildungsstudiengang anbieten. An staatlichen Schulen durchgeführt ist der eigentliche Studiengang meist kostenfrei, jedoch fehlt gerade in der Vollzeitform das Einkommen. Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz unterstützt die angehenden Techniker durch Kostenübernahme oder durch ein zinsgünstiges Darlehen.
 
Ausbildungsinhalte
 
Neben den fachbezogenen Ausbildungsinhalten werden auch viele fachübergreifende Unterrichtsinhalte vermittelt, die wichtig sind um, neben den rein fachlichen Kompetenzen, auf einer beruflichen Ebene mit Ingenieuren mithalten zu können.
 
Zu den fachbezogenen Fächern gehören:
 Heizungstechnik
 Klimatechnik
 Heizlast- und Kühllastberechnung
 Energietechnik
 Automatisierungstechnik
 Bauphysik
 Baurecht
 Projektplanung und -Steuerung
 CAD (z.B. AutoCAD)
 etc.
 
Weiterhin wird im fachübergreifenden Bereich vermittelt:
 Entwicklungsverfahren
 Konstruktionstechnik
 Englisch
 Kommunikation
 Soziologie/Politik
 etc.



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